Winterspecial – Soßen ziehen

 

Die Soße ist der heimliche Star vieler Gerichte, selbst saftiger Braten schmeckt ohne sie nur halb so gut. Am besten schmeckt diese mit dem eigenen Bratensaft des Fleisches.

Traditionell kann Soße auch mit einem Sud aus Markknochen gewonnen werden, die Sie bei ihrem LandJuwel-Fleischer erhalten.

Scheuen Sie sich also nicht, bei Ihrem LandJuwel-Fleischer des Vertrauens nach Knochen zu fragen. Gerne beantwortet er Ihnen sicherlich auch weitere Fragen rund um das Thema Soßen.

 

Drei Wege zu einer guten Soße:

Das Fett vom Bratensaft abschöpfen

Der Bratensatz vom Fleisch ist meist reich an Fett und damit eine hervorragende Grundlage für eine leckere Soße. Um das Fett nutzen zu können, muss es vom Satz getrennt werden:

Gießen Sie den gesamten Bratensaft in ein Gefäß und lassen Sie dieses so lange stehen, bis das Fett oben schwimmt. Schöpfen Sie es mit einem Löffel ab und heben Sie es für die Zubereitung der Einbrenne auf.

Bratensaft ohne Soßenbinder andicken

Sie benötigen für eine halbe Tasse Fett, die gleiche Menge Mehl. Erwärmen Sie das Fett unter Rühren mit einem Schneebesen und lassen Sie das Mehl dann langsam einrieseln. Sofort können Sie beobachten, wie das Mehl eine immer dunkler werdende Farbe annimmt.

Hier gilt: Je dunkler die Mehlschwitze wird, desto dunkler wird die Soße. Hat sich die Flüssigkeit gebunden und ist angedickt, gießen Sie unter Rühren den restlichen Bratensaft dazu. Ist dieser zu wenig, geben Sie noch extra Brühe oder etwas Wasser dazu. Eine gelungene Bratensoße ist sämig und klumpenfrei.

Braune Jus aus Knochen

Einfach die Knochen für eine halbe Stunde bei hoher Temperatur im Backofen rösten, wo sie ein schönes Aroma entwickeln. Die Knochen danach mit Öl in einem Topf anbraten, etwas Röstgemüse hinzugeben, karamellisieren lassen und Tomatenmark unterrühren.

Mit Rotwein ablöschen, Fond dazugeben und den Bodensatz vom Topfboden abschaben. Anschließend Lorbeerblätter, Pfefferbeeren, und Nelken in den Topf geben, Wasser hinzufügen und für 4-5 Stunden köcheln lassen. Abschließend erst durch ein grobes und danach ein feines Sieb passieren.


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